Sucht als Chance
Wer süchtig ist, weiß das oftmals (schon). Und selbst wenn nicht, wird die existente Abhängigkeit spätestens dann bewusst, wenn die Zufuhr gestört bis unterbrochen ist. Eine Befriedigung findet nicht mehr statt, der Mensch fühlt sich unwohl, hat Entzugserscheinungen und kann in letzter Konsequenz sogar zu rücksichtslosen Handlungen fähig werden. Auswege scheinen schwierig, aber lebendige Beweise machen Mut: Eine Entscheidung muss her!
Was für viele Menschen eine große Herausforderung darstellt ist für andere schon Alltag: Verständnis schaffen! Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, ein Verständnis von etwas zu bekommen und fortlaufend zu kultivieren. So bleiben logischerweise das Gehirn, die Fähigkeiten, das Lernen, die Neugier, das Menschliche, die Entwicklung und Vergleichbares lebendig und vital. Die Motivation kann durchaus gerne darauf basieren, sich mehr und mehr mit dem Leben zu beschäftigen. Mein Vorschlag basiert auf der Idee, dass neben den Dimensionen des Lebens auch dessen unendliche Vielfalt ins Spiel kommt. Dieser bedarf der Mensch, um nicht aus seiner Langeweile heraus (wieder) dem Schaden zu verfallen.
Der Kultivierung von Verständnis und Entwicklung dergleichen endet meiner Theorie, Praxis und Erfahrung zufolge in der fortschrittlicheren Bestimmung. Wenn ein Mensch verstanden hat, dass dieses oder jenes kurz-, mittel- oder langfristig schädliche Auswirkungen auf einen selbst und somit andere hat, sollte der vitalisierte Mensch durchaus beherzt aufstehen, und sich für Lebendiges entscheiden. Es klingt so einfach wie simple: Lebendiges ist lebendig, lebt also, und ist vital, ob im Verhalten, im Denken, im Fühlen, im Alltag. Somit es ist greifbar, andere lebendige Menschen anzutreffen und selber lebendig zu sein. Das eine bedingt das andere und führt, wenn gewollt, zu einer lebendigen Menschlichkeit.
Die Verinnerlichung von erschaffenem Verständnis und Bestimmung findet dann statt, wenn konsequent, und das durchaus mit Hilfe anderer Menschen, Vorstellungen, Idealen, ans Leben und lebendig bleiben erinnert wird. Diese persönliche Begleitung kann zu Beginn übertragen, muss später jedoch von einem Menschen selbst übernommen werden: Derart wird sie sich logischerweise als Resultat der eigenen Bestimmung zeigen und erfahren lassen. Diese Neuorientierung ist nicht nur theoretisch, sondern durchaus praktisch nachvollziehbar, somit realistisch.
Am 7. Mai 2011 um 21:13 Uhr
Netter Blog, gefaellt mir sehr gut. Auch nette Themen.
Am 16. September 2011 um 18:43 Uhr
Der Facebook Gefaellt mir Button wuerde sich gut im Blog machen, oder habe ich ihn uebersehen?
Am 16. September 2011 um 19:15 Uhr
Mit der Frage bin ich aktuell technisch überfordert. Ich kümmere mich allerdings darum. Danke für den Hinweis!